Am Freitag, 19 Uhr: Vernissage!

 


 

Von der Keramik zur Malerei, vom Ton zur Farbe, das war der künstlerische Weg, den die seit Jahren in Schondorf lebende Ingeborg Kienzl in den letzten dreißig Jahren gegangen ist. Beim freien Aufbauen von Gefäßen und Skulpturen erreichte sie dabei schnell ein fast meditatives Loslassenkönnen des Alltäglichen. Die Suche nach alternativen Möglichkeiten zur Oberflächen-
gestaltung der Stücke brachte sie dann zur Acrylmalerei, die dann bald zu einer neuen Leidenschaft wurde. In beiden Medien geht es ihr primär um die Wirkung der Oberfächen auf den Betrachter. Wenn diese zu einem Innehalten, genauerem Hinschauen und einer positiven, emotionalen Reaktion führen, ist das künstlerische Ziel erreicht.

 

Eröffnung:

Freitag, 23. Februar 2018, 19 Uhr

 

Öffnungszeiten:

Samstag & Sonntag, 24. & 25. Februar 2018

Samstag & Sonntag, 3. & 4. März 2018

jeweils von 11 bis 19 Uhr

 

______________________

 

Anschließend:

 

 

Eröffnung:

Freitag, 9. März 2018, 19 Uhr

 

Öffnungszeiten:

Samstag & Sonntag, 10. & 11. März 2018

Samstag & Sonntag, 17. & 18. März 2018

jeweils von 10 bis 18 Uhr

 

 

Olaf Nie über seine Collagen:

„Mein Beruf bringt es mit sich, dass ich täglich mit bedrucktem Papier zu tun habe. Abbildungen zu den verschiedensten Themen aus weit voneinander entfernten Zeiten und in ganz unterschiedlichen Darstellungsweisen kommen zufällig nebeneinander zu liegen. So entstehen inhaltliche und ästhetische Beziehungen. Bilder und Bildteile wandeln sich zu Bausteinen, die aus ihrem Bedeutungs- und Wertzusammenhang herausgelöst werden. Beim Zusammenprall der Einzelteile entsteht neben der sichtbar bleibenden Oberfläche mindestens eine weitere, neue Bedeutung. Eine Figur beispielsweise, aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang herausgeschnitten, bekommt eine ganz andere Qualität: gewesene Perspektiven und Beziehungen fallen weg. Das ursprünglich Dargestellte kann in der Collage entwertet, umgedeutet, ironisiert, kritisiert, aufgeladen, entweiht oder alles zugleich werden; oder es wird schlicht Material.
Meine Bildideen entwickle ich gern aus dem vorhandenen Material. Ein ständig wachsender Fundus aus zusammengetragenen Merkwürdigkeiten bildet einen Baukasten. Ich habe kein festes Rezept, nach dem die Collagen komponiert werden. Eine Nachricht, eine Stimmung oder ein Traum mögen der Keim zu einer Arbeit sein. Von Fall zu Fall können deshalb Konstruktion und Lesart voneinander abweichen, sich auch widersprechen. Dabei benutze ich weder Computer noch Kopierer, sondern ausschließlich Originalmaterial. Der interessierte Betrachter findet in den Arbeiten Anspielungen auf die Kunstgeschichte, Politik und Medien.“

www.olaf-nie.de

 

 

Wollen Sie mehr über Olaf Nie wissen? Einen kurzen Film aus
der Mediathek des Bayerischen Rundfunks finden Sie hier”

 

______________________

 

Weitere Termine entnehmen Sie bitte der Rubrik Vorschau