Demnächst:

 

Im Rahmen der Landsberger Kreiskulturtage:

Drei Veranstaltungen unter dem Motto

„Gegen den Strom – Politischer und persönlicher Mut“

 

An diesem Sonntag, 19. Mai, 18 Uhr:

 

„Georg Elser – Einer aus Deutschland“

Film von Klaus Maria Brandauer, 1989

Dies ist der zweite Film im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Kreiskulturtage: Klaus Maria Brandauer thematisiert die Geschichte des Hitler-Attentäters Georg Elser.

 

Das Attentat auf Hitler

 

Der Uhrmacher Georg Elser wollte 1939 den Krieg durch ein Attentat auf Hitler beenden. Er platzierte eine Bombe im Münchner Bürgerbräukeller, wo Hitler eine Rede hielt. Die Bombe zündete wie geplant, aber Hitler hatte unvorhergesehen den Saal um wenige Minuten früher verlassen und blieb unverletzt. Elser wurde gefasst und später im KZ Dachau ermordet.
Brandauer spielt in dem Film nicht nur die Hauptrolle, sondern er führte auch die Regie.
Aus dem Lexikon des internationalen Films: „Auf chronologische Stimmigkeit und vorschnelle Erklärungsversuche verzichtend, beschreibt der Film einen unspektakulären, weithin vergessenen Helden der Nazi-Zeit; mit Mitteln des spannend-unterhaltenden Erzählkinos zeichnet er nachdrücklich ein Bild des alltäglichen Faschismus, ohne die Ernsthaftigkeit des Themas und den moralischen Anspruch zu verwässern.“

 

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Eine Woche später, am 26. Mai, 18 Uhr 15:

EIN HINWEIS:

Diese Veranstaltung findet nicht im Studio Rose,
sondern im Sitzungssaal des Schondorfer Rathauses,
Rathausplatz 1 statt!

 

„Sehnsucht nach Ferne“

Bilder-Show von und mit
der Schondorfer Reiseschriftstellerin Carmen Rohrbach
über ihre sensationelle Flucht aus der DDR und die
mutigen Reisen in wilde Länder als Frau – allein!

 

 

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Die nächste Ausstellung: Paul Paede

 

© Ulrich Stark

Die große Paul-Paede-Ausstellung

Ab 1. Juni 2019 sind im Schondorfer Studio Rose über 60 Arbeiten des Malers Paul Paede (1868–1929) zu bewundern.
Eine Ausstellung, die erstmals einen umfassenden Überblick über das Werk dieses – neben Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt – wohl bedeutendsten deutschen Impressionisten bietet.

Leihgaben u. a. aus Kanada, Österreich und Deutschland vermitteln nahezu alle Facetten dieses Künstlers, der mit seiner Familie längere Zeit in Schondorf lebte und sich am Ammersee ausgesprochen heimisch fühlte.

Erstaunlich: Diese wirklich große, breit gefächerte Ausstellung wird weder in Berlin, noch in Wien, München oder einer anderen Metropole präsentiert, sondern im kleinen Studio Rose in Schondorf am Ammersee!

Die Vernissage beginnt am 31. Mai um 18 Uhr, musikalisch umrahmt
von Henrike Paede (Mezzosopran) und Stephanie Knauer (Klavier).
Zur Einführung spricht Dr. Jörg Daur, Stellvertretender Direktor und
Kustos ‘Moderne und Zeitgenössische Kunst’ des Museum Wiesbaden.

Die Ausstellungszeiten sind dem Ereignis angepasst:
Vom 1. bis zum 23. Juni täglich von 10 bis 18 Uhr.

In dieser Zeit wird es – unter anderem auch für Schulklassen – einige Führungen durch Frau Dr. Dobler geben, der Kuratorin dieser Ausstellung. Interessenten können sich per eMail erkundigen: studio-rose@schondorf.de. Und: Die Gemeinde Schondorf gibt einen von ihr verfassten, reich bebilderten Katalog (48 Seiten) heraus.

Am 16. Juni ab 18 Uhr »Intermezzo«:„Duette der Romantik“ mit
Marie Schmalhofer (Sopran)
Henrike Paede (Mezzosopran) und
Stephanie Knauer (Klavier).

 

 

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Weitere Termine entnehmen Sie bitte der Rubrik Vorschau